Safari zum Mara Fluss in der Serengeti
Zwischen Tansanias zentralen Serengeti und dem Masaai Mara Wildschutzgebiet in Kenia gelegen, befindet sich die nördliche Serengeti. Eine unberührte Wildnis; die nördliche Serengeti ist relativ unzugänglich und für die meiste Zeit des Jahres frei von Touristen.
Mit einer enorm großen unberührten Region bewaldeter Hügellandschaften, offener Grünflächen und großen Granitfelsen, prahlt die nördliche Serengeti mit atemberaubenden Landschaften und optimale Bedinungen für Wildtiersichtigungen. Mit der Vielfalt an Wildtieren, die in den nördlichen Reichweiten der Serengeti vorhanden sind, ist sie das Zuhause für eine Vielzahl an ansässigen Pfanzenfressern, darunter Flusspferde, Giraffen, Topis, Gnus und Thomson Gazellen. Zudem ist diese Region auch das Zuhause der größten verbliebenen Ansammlung an Elefanten in der Serengeti und auch Raubtiere gibt es reichlich. Der dichte Busch und die Waldgebiete der nördlichen Serengeti, erschweren es jedoch die Raubtiere zu entdecken. Allerdings werden Löwen, Hyänen, Geparden und Leoparden regelmäßig gesehen.
Die Wildtierbeobachtung findet seinen Höhepunkt, wenn die riesige Herde voller Gnus und Zebras durch die Region von und zu der Masaai Mara während der Trockenzeit wandern. Die große Wanderung zieht sich üblicherweise durch die nördliche Serengeti zwischen Mitte Juli und September, jedoch kann die genaue Zeit dieses Wildtier Spektakels nicht voraus gesagt werden, da es großteils von der Niederschlagsmenge und anderen wechselhaften Faktoren bestimmt wird.
Der mächtige Mara Fluss stammt von dem Mau Escarpment ab und schlängelt sich entlang der nördlichen Spitze der Serengeti und mündet in den Viktoria See hinein. Ein Haufen an Nilpferden, häufig mehr als 50 Stück, werden meist im Mara Fluss gesehen, auch große Herden von Giraffen und Elefanten gehören zu den regelmäßigen Besuchern. Raubtiere, wie Löwen und Leoparden, gibt es reichlich, obwohl es schwierig ist diese in dieser flussartigen Region zu entdecken, im Vergleich zu anderen Regionen der nördlichen Serengeti, wo die Sicht besser ist. Während der Trockenzeit, verwandelt sich der Mara Fluss in einen Strudel aus Schlammwasser und wild stampfenden Gnus und Zebras, die entlang des Flusses donnern, während riesige Nilkrokodile unter der trüben Wasseroberfläche hungrig und erwartungsvoll lauern.
Auf der Serengeti Seite des Mara Flusses, können Safari Besucher die gleiche Art von Wildtierbeobachtung wie in der Masaai Mara erleben, ohne die Horde an Touristen. Ergänzend zu diesem Anreiz und einzigartige Vorzüge, die diese Region ausmachen, sind Safari Fahrzeuge dazu befugt, von der Straße abzufahren, was eine Begegnung aus der Nähe mit den Wildtieren ermöglicht. Auch entlang des Ufers des Mara Flusses zu wandern ist erlaubt, was den Safari Besuchern ein einmaliges, körperliches Erlebnis und einen Aussichtspunkt für die fesselnde Kulisse bietet.
Es gibt nur wenige, dauerhafte Lodges in der Region, jedoch werden von Mitte Juli bis Anfang November all die mobilen Zeltlager dort errichtet als Vorbereitung auf die sich annähernden Gnus und die bevorstehende Überquerungen des Mara Flusses.














